Preisverleihung der Artur Brauner Stiftung 2016 im Berliner Filmhotel

Filmpreisverleihung der Artur Brauner Stiftung 2016, (v.li.n.re.- Lars Kraume, Artur Brauner, Burghart Klaußner,Thomas Kufus, © Hollywood Media Hotel, Fotograf: Mike Auerbach

Verleihung des "Artur-Brauner-Filmpreises" in Höhe 25.000,- an den Filmproduzenten Thomas Kufus für den Film "Der Staat gegen Fritz Bauer" durch die "Artur Brauner Stiftung"

Zur 25. Preisverleihung der Artur Brauner Stiftung haben wir den roten Teppich ausgerollt.

Am 23. Juni war es wieder so weit. Prominente aus Film und Fernsehen rund um Artur Brauner und Alice Brauner kamen, um der Preisverleihung, der Podiumsdiskussion zum Film mit Artur Brauner und Nico Hofmann und der Filmvorführung des nominierten Films im hoteleigenen Kino, beizuwohnen.

Sehr berührend waren die Worte Artur Brauners, der darüber sprach warum er den Preis ins Leben gerufen hat und warum er unermüdlich seit Ende des Krieges gegen das Vergessen dieses schwarzen Kapitels der deutschen Geschichte kämpft. Einer der letzten Zeitzeugen – Gänsehaut pur!

Die Jury, in diesem Jahr bestehend aus Artur Brauner, Kirsten Harms, Dr. Volker Hassemer, Walter Momper und Hans Helmut Prinzler, entschied sich in diesem Jahr für den Film „ Der Staat gegen Fritz Bauer“ mit einem großartigen Burghart Klaußner in der Hauptrolle. Die Regie führte Lars Kraume, produziert wurde der Film von Thomas Kufus, der in diesem Jahr den mit 25.000 € dotierten Preis erhalten hat.

Der Film behandelt die Nachkriegszeit in Deutschland und die damalige Aufarbeitung bzw. Nichtaufarbeitung der Naziverbrechen. Fritz Bauer, damaliger Frankfurter Generalstaatsanwalt, versuchte gegen alle behördlichen und staatlichen Widerstände, Verantwortliche der NS-Verbrechen vor Gericht zu stellen und insbesondere den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, zu fassen und nach Deutschland zu holen.

Wir haben uns über hochrangige Gäste neben Artur Brauner und seiner Familie wie Burghart KlaußnerThomas Kufus, Nico Hofmann, Lars Kraume, Gräfin Isa Hardenberg, Kirsten Harms und Walter Momper gefreut und einen sehr vergnüglichen aber auch nachdenklich stimmenden Abend erleben dürfen.

Wer sich für deutsche Geschichte interessiert und diese unterhaltsam vermittelt bekommen möchte, trifft mit diesem Film ins Schwarze!

Förderzweck:

Die Stiftung wurde von Herrn Brauner 1991 gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Verständigung zwischen Juden und Christen sowie der Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Religion, Kulturkreise, Hautfarbe und gesellschaftlicher oder ethnischer Herkunft. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die in der Regel jährlich erfolgende Verleihung eines „Artur-Brauner-Filmpreises“ in Höhe von 25.000,– an Filmproduzenten verwirklicht, die sich in ihren deutschsprachig produzierten Filmen mit dem Spannungsverhältnis zwischen Menschen unterschiedlicher Religion, Hautfarbe, gesellschaftlicher oder ethnischer Herkunft, insbesondere auch mit jüdischen Schicksalen, auseinandersetzen und dem Filmpublikum auf diese Weise Toleranz und humanistische Ethik näher bringen. Der „Artur-Brauner-Filmpreis“ kann auch geteilt werden.

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