Zimmer zur Berlinale 2013

Rund 400 Filme aus aller Welt werden vom 7. bis 17. Februar in den über die ganze Stadt verteilten Festivalkinos zu sehen sein. Im Wettbewerb um den Goldenen Bären gehen 19 Filme an den Start, darunter auch Thomas Arslans Drama «Gold» mit Nina Hoss in der Hauptrolle. Jury-Vorsitzender ist der chinesische Regisseur Wong Kar Wai.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (kurz: Berlinale) gehören zu den Filmfestivals der A-Kategorie. Sie sind weltweit eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Es werden bis zu 400 Filme in verschiedenen Sparten und Genres gezeigt. Jahr für Jahr werden rund 300.000 Tickets an das Publikum verkauft.

Der Count Down läuft – nur noch wenige Tage dann startet die 63. Berlinale!

Auf dem Roten Teppich werden einige Hollywoodstars erwartet. In der Jury des Filmfestivals sitzt diesmal auch ein Deutscher. Am siebten Februar eröffnet das Kampfkunst-Drama "The Grandmaster" die 63. Berlinale. Der Regisseur, der chinesische Filmemacher Wong Kar, sitzt der internationalen Film-Jury vor, der in diesem Jahr auch ein Deutscher angehört.
Aus Deutschland wird Regisseur Andreas Dresen (49, "Halt auf freier Strecke") dabei sein. Da auch ein alter Hase des Leinwandgeschäfts gebraucht wird, um das Urteil abzurunden, tut der 54-jährige US-Schauspieler Tim Robbins ("Die Verurteilten") seine Meinung in der Jury kund. Zum Präsident des Gremiums wurde Star-Regisseur Wong Kar Wei (54, "In the Mood for Love") gewählt, mit dessen neuestem Martial-Art-Streifen "The Grandmaster" das Festival eröffnet wird.
Die anderen vier Mitglieder sind stolze Frauen: Die dänische Regisseurin Susanne Bier (52), die amerikanische Dokumentarfilmerin und Kamerafrau Ellen Kuras (53), die iranische Künstlerin und Regisseurin Shirin Neshat (55) und eine Vertreterin des neuen griechischen Kinos, die Produzentin und Regisseurin Athina Rachel Tsangari (46).
Programmpunkte
Das Festival beherbergt etliche Unterkategorien, die jede für sich genommen ein eigenes kleines Festival darstellen.
• internationales Kino im Wettbewerb
• Independent und Arthouse im Panorama
• besonderes Kino speziell für ein junges Publikum in der Sektion Generation
• Neuentdeckungen aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino
• ein geschärfter Blick auf "entfernte" Filmländer und experimentelle Formen im Forum
• die vielfältige Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts

Bruce Willis feiert Premiere von "Stirb langsam 5" in Berlin
Bereits vor dem Start der 63. Berlinale (7. bis 17.2.) trifft die Hollywood-Prominenz in Berlin ein.
US-Schauspieler Bruce Willis (57) kommt in die Hauptstadt, um am 4. Februar die Deutschlandpremiere des fünften Teils der «Stirb langsam»-Actionreihe zu feiern. Auf dem roten Teppich vor dem Cinestar am Potsdamer Platz werden dann auch Regisseur John Moore («Das Omen») und der deutsche Schauspieler Sebastian Koch stehen, der in der US-Produktion den Russen Komorov spielt. In «Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben» kämpft der New Yorker Polizist John McClane (Willis) an der Seite seine Sohnes (Jai Courtney) gegen das Böse in der Welt. Schauplatz ist Moskau, die Gegner kommen unter anderem aus der russischen Unterwelt. Am 14. Februar startet «Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben» in den Kinos.

Isabella Rossellini zeigt sich bei Berlinale als tierische «Mamma»
Die Schauspielerin Isabella Rossellini ist bei der 63. Berlinale in der Fortsetzung ihrer Kurzfilmreihe «Green Porno» zu sehen. In «Mammas» schlüpft die 60-Jährige wieder in unterschiedlichste Tierrollen, dieses Mal, um die Mutterinstinkte der verschiedenen Arten zu erkunden. In der experimentellen Festivalsektion Forum Expanded geht es außerdem um Hélio Oiticica (1937-1980), einen der berühmtesten Künstler Brasiliens.
© Berlin.de

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Kosslick stellt das Programm der Berlinale vor. Foto: Jens Kalaene/Archiv © dpa

Für Kurzentschlossene und wahre Cineasten haben wir noch ein paar Berlinale- Zimmer frei... 
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