Hertha – Union Berlin: die Hauptstadt im Derbyfieber

Das Berliner Fußballderby steht vor der Tür und die Hauptstadt ist elektrisiert. Die Rollenaufteilung ist dabei klar und das historische Wiedersehen fand bereits in der Vorrunde statt, dennoch ist das Derby am Wochenende zwischen Hertha und Union von riesigem Interesse. Das Olympiastadion mit seinen 74 244 Sitzplätzen ist daher auch längst ausverkauft und die Fans auf beiden Seiten werden ihre Mannschaften frenetisch anfeuern.

Die Würze erhält das Berlin-Derby nicht aus der aktuellen Tabellensituation, da der Tabellenführer Hertha viel zu weit vom abstiegsbedrohten 1. FC Union entfernt ist. Die Geschichte und die unterschiedlichen Fankulturen sorgen dabei für die Brisanz. Der Bundesliga-Absteiger Hertha fühlt sich in der falschen Liga und kann finanziell mit mach einem Erstligisten mithalten (Etat von 35 Millionen Euro). Der Köpenicker Kiezclub Union (Etat von 12 Millionen) kultiviert dahingegen noch heute sein Arbeiterimage. Aus diesem Grund gibt auch der Union-Manager Christian Beeck vor dem Duell bekannt, dass man „auf jeden Fall anders“ sei.

Sechzig Jahre hatte es zwischen den beiden Mannschaften kein Aufeinandertreffen mehr gegeben bevor die Hertha im September letzten Jahres an der „Alten Försterei“ ein Punkt (Endstand: 1:1) entführen konnte. Beim Rückspiel sind die „Eisenen“ die krassen Außenseiter. Dieser Rolle ist sich auch der Union-Kapitän Torsten Mattuschka bewusst. Alle Fußball-Fans wissen jedoch, dass eine Favoritenrolle nichts zu bedeuten hat und der Sieger noch längst nicht feststeht. Alle, die mit Fußball eher weniger anfangen können und am Samstag um 13 Uhr nicht Richtung Olympiastadion pilgern werden, können sich bei unseren Berlin Tipps nach Alternativen umschauen

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