Das Berliner Sechstagerennen feiert 100. Jubiläum. Heute Abend geht`s los!

Heute wird im Velodrom die große Geburtstagsfeier steigen. Im März 1909 wurden die ersten „Sixdays“ noch in den Berliner Ausstellungshallen am Zoologischen Garten ausgetragen. Die Bedingungen waren hart. Schließlich musste damals mindestens ein Fahrer pro Zweier-Team sechs Tage ohne Unterbrechung auf der Rennbahn sein.

Kaiser Friedrich Wilhelm gab sich zur Premiere einst die Ehre. Der Schirmherr der aktuellen „Sixdays“ vom 27.01.2011 bis 01.02.2011 ist Bundespräsident Christian Wulff. Das Feld der Fahrerpaare ist glanzvoll. Die australischen Madison-Weltmeister Leigh Howard/Cameron Meyer sind zum ersten Mal dabei sind. Meyer wurde dabei kürzlich als Zeitfahrmeister gekürt. Weitere Favoriten auf den Sieg sind Roger Kluge und der Lokalmatador Robert Bartko aus Potsdam. Bartko kam direkt vom Weltcup in Peking in die Hauptstadt. Allerdings haben auch die Vorjahressieger Alex Rasmussen/Michael Mörköv aus Dänemark berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg beim Jubiläumsrennen.

Die Berliner „Sixdays“ mussten in der Vergangenheit einiges einstecken. Von den Nationalsozialisten wurde die Veranstaltung ab 1934 verboten. Darüber hinaus musste man auch in der Nachkriegszeit bis 1949 und in der Zeit nach der Wende zwischen 1990 und 1997 auf die Radrennen verzichten. Nun kommt Unterstützung von oberster Stelle. Der Berliner Senat hat nämlich seine Unterstützung bis zum Jahr 2017 zugesichert. In der Hauptstadt kann der Radrennzirkus also weitergehen.

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